| | Lebensfreude neu entdecken -
Loslassen!
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...und ich bedanke mich sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit bei all meinen Klientinnen und Klienten in den letzten 5 Jahren!
Es war auch für mich eine sehr lehrreiche und vor allem erfreuliche Zeit, und ich bedauere, aufgrund anderweitiger beruflicher Auslastung die Praxis in der bisherigen Form nicht weiterführen zu können. Einzeltermine sind deshalb künftig nicht mehr möglich. Sobald dies wieder möglich ist, werde ich darüber informieren.
Mit besten Grüßen und Wünschen,
Markus Dewald
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Allgemeine Informationen Releasing und meinen therapeutischen Hintergrund:
Was ist Releasing?
Releasing (sprich: rilising, aus dem Englischen für befreien, loslassen) ist eine Methode, mit der es ermöglicht werden soll, alten und neuen inneren Ballast zu erkennen, abzulegen und aufzulösen. Ziel ist es damit, sich selbst aus seelischen Verstrickungen und Altlasten zu befreien und dadurch ruhiger, selbst-bewusster und mit mehr Lebensfreude durchs Leben zu gehen. Dabei geht die Methodik des Releasing davon aus, dass jeder Mensch Glaubensmuster, Überzeugungen oder bestimmte, als negativ empfundene Emotionen mit sich trägt, die uns blockieren, die uns von (aus-)lebenswerten Bereichen und Eigenschaften des Seins abgrenzen, an denen jedoch die Seele - bewusst oder unbewusst- festhält. Der Releasingprozess dient dazu, diese Muster zu erkennen, loszulassen und damit aufzulösen. Wichtig und essentiell ist dabei, dass das Jetzt im Vordergrund steht: Was ist hier und jetzt für mich wichtig? Wo spüre ich mich selbst hier und jetzt (nicht) 100%ig? Wo sind meine Stärken, die ich hier und jetzt wieder zulassen und wertschätzen kann? In gleichem Maße soll betrachtet werden, welche Rolle der eigene Körper spielt. Wo übergehe ich die Bedürfnisse meines eigenen Körpers? Wo betreibe ich vielleicht Raubbau an ihm? Nehme ich ihn als gleichwertigen Teil meines Selbst neben Geist und Seele wahr? Gelingt es mir, meinen Körper anzunehmen? Diese Fragen sollen im Mittelpunkt stehen, um die eigene Selb-Ständigkeit und Lebensfreude wieder zurück ins eigene Leben einzuladen.
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Für wen ist Releasing geeignet?
Grundsätzlich ist Releasing für jeden Menschen geeignet. Ausschlaggebend ist der selbständige Wunsch, das eigene Leben selbstverantwortlich zu gestalten. Allerdings müssen mir eventuelle psychologische und medizinische Erkrankungen und/oder laufende psychologische und medizinische Therapien vor dem ersten Releasingtermin mitgeteilt werden, um eventuelle unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden. Bei besonders schwerwiegenden Erkrankungen körperlicher oder psychischer Art muss ich zum Schutz der Klientin/des Klienten die Behandlung ablehnen, falls bisher keine medizinische und/oder psychologische Beratung stattgefunden hat.
Wie verläuft eine Releasingsitzung?
Die Methodik des Releasing ist einfach und transparent: die Klientin/der Klient wird durch Abwärtszählen von 20 bis Null und mit Hilfe gängiger Entspannungsmethoden wie z.B. Körperentspannung und Konzentration auf die eigene Atmung in eine Tiefenentspannung geführt (KEINE Hypnose!!), in der zu jeder Zeit das volle und klare Bewusstsein erhalten bleibt. In diesem Entspannungszustand wird erreicht, dass der Strom der Alltagsgedanken in den Hintergrund rückt. Die Klientin/der Klient ermöglicht sich dadurch einen Blick hinter die Kulisse des Momentanbewusstseins, hinein in eine tiefere Schicht des eigenen Selbst. Ist dieser Entspannungszustand erreicht, beginnt die Klientin/der Klient mit meiner Begleitung und unter Obhut zu erforschen, welche seelischen, partnerschaftlichen oder familiären, etc. Konflikte zu jener aktuellen Problematik geführt haben, die aufgelöst werden soll. Ist ein Muster, ein altes Erlebnis, ein einengendes Glaubensschema, o.ä. erkannt und beleuchtet, so wird es mit Hilfe der einleitenden Worte: "Ich lasse los..." plus der erkannten Situation aufgelöst. Zum Beispiel: "Ich lasse meine alte Wut auf meinen Bekannten XY los. ". Ich helfe dabei bei der Verdeutlichung und Sichtbarmachung dieser Schemata und bei der Formulierung dieser sogenannten Loslass-Sätze. Vorgeschlagene Loslass-Sätze können und sollen von der Klientin/ dem Klienten direkt auf ihre Stimmigkeit überprüft werden. Denn zentral dabei ist Authentizität: spüre ich als KlientIn beim Loslassen eine Resonanz in mir? Oder hört sich ein Loslass-Satz nur auf der Ebene meines Verstandes gut an, findet aber auf der seelischen Ebene keinen Widerhall? Ich unterstütze dabei aktiv, diese Unterscheidung für die Klientin/den Klienten spürbar zu machen, um auf der seelischen Ebene den Dingen auf den Grund zu gehen. Der Verstand soll dabei als Unterstützung, nicht jedoch als "Inquisitor" dienen. Selbstverständlich ermutige ich die KlientInnen, eigene Ideen für Loslass-Sätze auszusprechen.
Es werden während der Sitzung so viele Ereignisse und Schemata bearbeitet und losgelassen, bis das Grundthema für diesen Sitzungstermin abgeschlossen ist. Danach wird die Klientin/der Klient vom Therapeuten wieder aus der Tiefenentspannung geführt und die Sitzung abgeschlossen.
"Und das funktioniert...?"
Häufig wird die Frage gestellt, ob denn eine anscheinend so einfache Methode überhaupt tiefgreifende Veränderungen und Erfolge mit sich bringen kann. Die Antwort lautet schlicht und einfach: Ja! Denn durch die geschützte Atmosphäre während der Sitzung werden angstfreie Begegnungen mit eventuell vergessenen oder verdrängten Ereignissen ermöglicht, die vielleicht viele Jahre nicht ans Tageslicht kamen. Diese Ereignisse werden meist nicht mehr mit aktuellen Problemen in Verbindung gebracht, obwohl sie vielleicht deren Auslöser sind. Durch die Erkenntnis über solche Zusammenhänge werden blockierende Muster und Gewohnheiten aktiv aufgelöst. Statt dessen öffnet sich Raum für eine freie und unabhängige Lebensplanung und -gestaltung.
Biographische Eckdaten und medizinische und therapeutische Vorkenntnisse:
> geboren 1975 in Bretten
> 1996 Ausbildung zum Rettungshelfer und Rettungssanitäter beim Deutschen Roten Kreuz
> Studium der Medizin von 1997 - 2000 an den Universitäten Heidelberg und Köln
> in dieser Zeit regelmäßige Tätigkeit als Pflegehelfer auf chirurgischen und internistischen Stationen des Kreiskrankenhaus Bretten, sowie auf den Stationen für Querschnittgelähmte der Orthopädischen Klinik Heidelberg
> 2000 - 2007 Studium der Psychologie (Diplom) am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychosomatik (Nebenfach)
>2003 Ausbildung in Entspannungsverfahren (Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung) am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg
>innerhalb des Studiums zahlreiche und vielfältige praktische Erfahrung mit verhaltenstherapeutischer, psychodynamischer und systemischer Diagnostik und Gesprächsführung mit entsprechender Supervision am Psychologischen Institut, der Psychosomatischen Klinik und dem Institut für Medizinische Psychologie Heidelberg
>seit Januar 2008 Tätigkeit als klinischer Psychologe und Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten an der Psychosomatischen Universitätsklinik Heidelberg/Bergheim, der Psychiatrischen Klinik Heidelberg bzw. am Institut für Verhaltenstherapie Kurpfalz (Mannheim).
>seit März 2009 Forschungstätigkeit an der Sektion Psychotraumatologie der Psychosomatischen Klinik Heidelberg
Releasing-Biographie
>Erster Kontakt mit Releasing 1994, bis 2000 Besuch zahlreicher Workshops und ersten Ausbildungsseminaren bei Markus Langholf und Dr. Elmer E. und Ruth Lindwall
> Seit 2000 bis 2003 Releasing-Ausbildung durch Markus Langholf mit Abschluss als Releasingberater (2002) und Releasinglehrer (2003) an der Visionswerkstatt Cap Sizun, Frankreich, in der Tradition von Dr. Elmer E. und Ruth Lindwall
> seit dieser Zeit häufige und regelmäßige Tätigkeit als Assistent bei Workshops und Ausbildungsgruppen von Markus und Angela Langholf sowie Dr. Elmer E. und Ruth Lindwall in Deutschland und Frankreich
> seit 2002 beratende Tätigkeit durch Releasing-Einzelsitzungen, seit 2004 in eigener Praxis
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Über mein Selbstverständnis
Der Autor dieser Seite versteht sich als starker Befürworter und Unterstützer der Durchsetzung und Einhaltung der Menschenrechte auf politischer, privater und beruflicher Ebene. Aus der tiefen Überzeugung heraus, dass die Würde jedes einzelnen Menschen unantastbar ist, unabhängig von Herkunft, Religion und Geschlecht, unterstütze ich die Einhaltung dieser unveräußerlichen Rechte aktiv durch Tat, Wort und Geld. Dies gilt für mich sowohl auf humanitärer Ebene, als auch im Besonderen auf therapeutischer Ebene.
Ich bitte die Leserinnen und Leser dieser Seite um die Unterstützung der folgenden, unabhängigen und gemeinnützigen Organisationen im Rahmen Ihrer Möglichkeiten:
Amnesty International
Human Rights Watch
Anti-Slavery International
OMCT - World Organisation Against Torture
Terre des Femmes
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf die vollständige Nennung aller unterstützenswerten Organisationen zu diesem Themenbereich. Weitere Links zu anderern Organisationen finden Sie auf der Seite des Deutschen Instituts für Menschenrechte.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
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Anfahrtsbeschreibungen
Bretten liegt zwischen Karlsruhe, Bruchsal und Pforzheim und ist mit Auto und Bahn gut zu erreichen.
Mit dem Auto:
Von Karlsruhe/Bruchsal: über die B 294 bzw. B 35. Nach dem Ortsschild Bretten nach der Aral-Tankstelle rechts ins Zentrum abbiegen und immer der Beschilderung "Pforzheim" folgen. Nach ca. 1,5 km befindet sich rechts der Baumarkt "Elskamp", links eine weitere Aral-Tankstelle, danach eine Bahnunterführung. Direkt nach dieser Unterführung links abbiegen und immer geradeaus den Hügel hoch (Wannenweg); ganz oben rechts abbiegen (Otto-Hahn-Str.), dann nach ca. 100 m die erste Straße links = Gustav-Hertz-Str. Die Hausnummer 4 ist das zweite Haus auf der rechten Seite. Kostenlose Parkmöglichkeiten auf der Straße sind genügend vorhanden.
Von Pforzheim: über die B 293 bis Bretten, direkt VOR der Bahnbrücke rechts, danach wie oben beschrieben
Mit der Bahn:
Vom Hauptbahnhof Bretten mit der S-Bahn bis Haltestelle "Wannenweg". Von dort dem Wannenweg bis zur Spitze des Hügels hinauf folgen, dann rechts in die Otto-Hahn-Str.; nach ca 100m befindet sich links die Gustav-Hertz-Str. Von der Haltestelle bis zur Praxis sind es ca. 5-10 min Fußweg.
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